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Sonntag, 12. August 2007

Geburtstagsfeier mit Landwirtschaftsproblematiken

Heute haben wir von meinem ältesten Onkel (meine Schwester wäre fast nicht darauf gekommen, welcher, obwohl sie nur fünf hat) den 50. Geburtstag gefeiert. Es war eine ganz interessante Feier mit vielen Gästen, von denen ich schätzungsweise die Hälfte so gut wie nicht kannte, also ziemlich die ganze "Blutsverwandtschaft" des besagten Onkels.

Die Geschenke waren ganz interessant, als erstes eines (oder mehrere kleine) mit einem Gedicht über Moos, Mäuse, Kohle, Knete und Kies. Um was wird es da wohl gegangen sein (ich weiß es natürlich)? Auf alle Fälle bekam er die besagten Gegenstände mit den Worten: "und nächste Woche kannst du laufen, und dir um das Moos [etc.] etwas Schönes kaufen". In der sechsten Strophe gab es dann noch "eine Stange Geld", das aus Spielzeuggeld bestand.

Das zweite Geschenk war unser großes, und zuvor noch unser Geburtstagslied mit Gitarren-, Trommel-, Geigen- und Flötenbegleitung. Es war nun schon das zweite Mal, dass wir "Leben ist mehr" als Geburtstagslied sangen. Das Lied gefällt mir irgendwie ganz gut, ich habe es sogar in meiner Amarok-Sammlung in der Version des Bad Zeller Männerchores. Das Geschenk bestand aus dem Sitz eines alten Heuwenders und Gutscheinen für einen neuen Traktorsitzes, den er sich wünschte. Im Brief stand sinngemäß, wenn er mit diesem zeitlosen Modell nicht zufrieden sein, solle er doch zum Lagerhaus gehen und in gegen einen neuen eintauschen.

Außerdem bekam er von uns noch 50 kleine Fläschchen mit irgentwelchen meist alkoholischen Getränken (aber es war auch Essig dabei) für und gegen alle möglichen Dinge.

Es gab noch mehr Gedichte, unter anderem von meiner Großmutter, die sich glatt mit dem Alter um 10 Jahre vertan hatte und von einem Bruder vom Onkel.

Weil sich meine Großmutter wegen ihrem Fehler auf den Schnaps ausredete, bekamen wir dann auch vom Onkel selbst noch ein Gedicht unterbreitet, das zu belegen versuchte, dass Alkohol gut für die Gesundheit ist. Sinngemäß geht es darin darum, dass alle Tiere keinen Alkohol trinken und der Mensch sie alle (oder zumindest die meisten) überlebt.

Uns wurden dann noch die Landmaschinen und die neue Garage gezeigt.

Zur Jause konnten wir leider nicht mehr bleiben, da unsere Nachbarin angerufen hatte, dass unsere Kühe ausgerissen sind. Als wir heim kamen waren sie aber schon wieder eingefangen. Irgendwie kam es uns so vor, als würden die Kühe immer dann ausreißen, wenn wir nicht daheim waren. Das war nämlich schon öfter so.

Noch einige anderwertige Sachen: Wir fahren schon am Mittwoch auf Urlaub und nicht erst am Donnerstag. Der Mittwoch (15. August) ist bei uns ein Feiertag. Das heißt, wir bleiben einen Tag länger. Außerdem habe ich mit Breakout 0.3.2 angefangen. Dort gibt es dann eindlich ein paar Specials (im Lade-Code für Specials war auch gleich ein Fehler). Die fertige Version kommt aber wahrscheinlich erst nach dem Urlaub.